Love & Revolution / Te estoy amando locamente
Fr 24.04. / 18:00 Uhr / Filmgalerie
In Kooperation mit QUEER-Streifen Regensburg e. V.
E 2023, 107 min, OmdtU, Regie: Alejandro Marín
Sevilla, 1977. Reme (Ana Wagener) ist eine eher konservative Mutter, die in die andalusische LGBTQIA+-Bewegung verwickelt wird, als ihr Sohn Miguel (Omar Banana), ein angehender Künstler, ihr seine Homosexualität gesteht. In einer Zeit, in der Homosexualität strafbar ist, muss Reme aus Liebe zu ihrem Sohn ihre Vorurteile überwinden und sich einer neuen Bewegung anschließen, die paradoxerweise aus den Reihen der Kirche hervorgegangen ist.
Basierend auf der wahren Geschichte der Entstehung der LGBTQIA+-Bewegung, die in Sevilla während des Übergangs Spaniens in eine Demokratie stattfand (1977–1978; damals wurden Homosexuelle noch strafrechtlich verfolgt), erzählt der Film vom Kampf der Aktivistin Mar Cambrollé für eine Änderung der Gesetzgebung, bis hin zur ersten Pride-Demonstration in Andalusien. Fiktive Figuren werden mit historischen Ereignissen verknüpft, um den Pionieren dieser Bewegung Tribut zu zollen. Alba Flores (Nairobi in La casa de papel) spielt Lole, die dem Protagonisten auf der Suche nach seiner Identität hilft. Dabei schöpft sie auch aus ihren eigenen Erfahrungen, denn sie outete sich mit 13 Jahren. Dieses traumatische Erlebnis konnte sie lange nicht loslassen. Der gefühlsbetonte Soundtrack ist auch eine kämpferische Hymne der LGBTQIA+-Bewegung.
