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Ausstellungen 2026

Licht, Schatten und viele Farben

Licht, Schatten und viele Farben – Die Filmfestivals in Spanien im Spiegel ihrer Plakate

Oberes Foyer der Zentralbibliothek der Universität Regensburg – Eintritt frei

Die Ausstellung präsentiert neun der bedeutendsten spanischen Filmfestivals anhand ihrer Plakate: San Sebastián, Valladolid, Gijón, Huesca, Sitges, Huelva, Valencia, Málaga und Sevilla. Mitunter von namhaften Künstlern wie Rafael Alberti gestaltet, verkörpern die Plakate das Erscheinungsbild und die Identität eines Festivals in unterschiedlichen Phasen seiner Geschichte.

Festivals wie die von San Sebastián, Valladolid und Gijón wurden während der Franco-Diktatur gegründet und dienten einerseits als Schaufenster des Regimes, boten andererseits aber auch Freiräume für kulturelle Dissidenz. Andere Festivals entstanden erst während der Transition und in der Demokratie und zeichneten sich von Anfang an durch ein offeneres Profil aus.

Die Ausstellung ist nicht nur eine Reise durch die verschiedenen Facetten der Filmkunst und quer durch ganz Spanien – von der baskischen Küste bis zum Guadalquivir –, sondern zugleich ein Streifzug durch die spanische Geschichte der vergangenen 75 Jahre.

Die Ausstellung der Spanischen Botschaft in Berlin entstand mit Unterstützung des ICAA und wurde Wolfgang Martin Hamdorf kuratiert und von Rakel Ochoa gestaltet.

Die Vernissage findet am 28.10.2026 um 18 Uhr im Oberen Foyer der Zentralbibliothek der Universität Regensburg statt.

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Ausstellungen 2026

Mauthausen – Memorias compartidas

Mauthausen – Memorias compartidas / Shared Memories

Kulturcafé und Gedenkort Colosseum (Stadtamhof) – Eintritt frei

Die Fotoausstellung zeichnet das Zusammenleben von Juden und spanischen Republikaner*innen im KZ-Mauthausen nach. Im größten Konzentrationslager Österreichs, waren bis zu 7.200 Spanier*innen in Gefangenschaft, von denen um die 5.000 nicht überlebten. Das bekannteste Bild der Befreiung von Mauthausen zeigt die Begrüßung der Befreier durch die spanischen Überlebenden.

Ziel der Ausstellung sind die Erinnerungen an die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere an die spanischen Republikaner*innen, sowie der Kampf gegen das Vergessen der Verbrechen, die im Konzentrationslagersystem Mauthausen-Gusen begangen wurden. Menschen, die im Lager gelitten haben, werden ebenso gewürdigt wie die unterstützende Arbeit von Opferverbänden und Nachkommen der Häftlinge.

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Flutkatastrophe in Valencia

Der Mensch auf tönernen Füßen: Flutkatastrophe in Valencia

Stadtbücherei Regensburg, Haidplatz 8 – Eintritt frei!

Die Ausstellung zeigt Fotografien der valencianischen Fotografen Susana Galbis und Xiqi Yuwang von der Unwetterkatastrophe in Valencia, bei der 230 Menschen ums Leben kamen. Hinzu kommen die beträchtlichen materiellen Schäden, die so groß sind, dass sie als eine der schlimmsten hydrologischen Katastrophen in der Geschichte Spaniens gelten: Mehr als 120.000 Autos und Tausende von Häusern sind betroffen, außerdem 48.722 Unternehmen, 51.000 Selbstständige, 355.000 Arbeitnehmer, 34.800 Betriebe, Einrichtungen, Lager und Büros sowie 63 Gewerbegebiete. Der geschätzte direkte Schaden an all diesen wirtschaftlichen Aktivitäten beläuft sich auf über 13 Milliarden Euro. Die Ausstellung zeigt anschauliche Fragmente dieser menschlichen und materiellen Tragödie.

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Kantabrien im Kino

Kantabrien im Kino / Cantabria de Cine

Donau-Einkaufszentrum, Ebene 2 (Fläche vor Drogerie Müller), Weichser Weg 5 – Eintritt frei!

Die Spanische Botschaft in Deutschland, die Spain Film Commission, die Regierung von Kantabrien, das Donau-Einkaufszentum und cinEScultura laden Sie zu einer fotografischen Tour zu Drehorten ein, die das vielfältige historische und künstlerische Erbe sowie die natürliche Umgebung Kantabriens zeigt. Kantabrien und das Kino sind seit jeher eng miteinander verbunden. Mehr als 100 Jahre sind vergangen, seit dieses Land zum ersten Mal in einem Film zu sehen war. Seitdem haben viele Regisseure Kantabrien gewählt, um ihre Geschichten zu erzählen: Mario Camus, Manuel Gutiérrez Aragón, Alejandro Amenábar, Daniel Sánchez Arévalo etc. – sie alle haben in Kantabrien einen Ort gefunden, der in kurzer Entfernung alle Landschaften bietet, die man für einen Filmdreh braucht: Meer, Strände, Berge, üppige Wälder, grüne Wiesen, einzigartige Dörfer und Städte. Diese von der Cantabria Film Commission produzierte Ausstellung lädt zu einer visuellen Reise durch einige der Landschaften ein, die bereits Teil der Filmgeschichte geworden sind. Es ist eine Ausstellung, die im Rahmen des jährlichen Empfangs, welcher das Spanische Filminstitut – ICAA und die Botschaft von Spanien aus Anlass der Internationalen Filmfestspiele Berlin – BERLINALE gemeinsam veranstaltet, der Filmbranche im 2023 eröffnet wurde, und die nun in Regensburg gezeigt wird.